Hölle-Leue und Greif basieren auf Teilen einer Sage um das Geschlecht der Ritter von Falkenstein (siehe: Die Burg Falkenstein). In dieser Sage wird von einem Teufel und einem fliegenden Löwen berichtet. Die Beziehung der Figuren zueinander läßt die Sage offen. Die Textstelle „Der Teufel verschwindet und vor ihm steht ein stattlicher Löwe“ kann in zweifacher Hinsicht interpretiert werden:
- Der Teufel verwandelt sich in den fliegenden Löwen
- der fliegende Löwe wurde vom Teufel gesandt.
Im Verlauf der Sage greift ein Falke maßgeblich in das Geschehen ein.
Der Hölle-Leue vereint Teufel und Löwe (= höllischer Löwe); der Greif symbolisiert den Falken und begleitet als Einzelfigur die Hölle-Leue bei Umzügen und besonderen Anlässen.
Der Begriff Greif fließt wie folgt in unser Konzept ein:
als Greifvogel in der Gestaltung von Häs und Maske
als Fabeltier des Altertums (Leib eines Löwen, Adlerkopf, Flügel und Krallen) bildet der Greif eine Einheit aus Vogel und Löwe (im übertragenen Sinne aus Falke und Hölle-Leue).
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| II. Struktur |
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Die folgende Gliederung zeigt die Struktur der Figuren Hölle-Leue und Greif. Eine ausführliche Beschreibung von Häs und Maske findet sich bei Häs, Maske u. Marotte .
Elemente aus der Sage
- Teufel
- Maske (Hörner)
- Häsoberteil
- Häshose
- Sieben Jahre Gefangenschaft
Narrensymbole
- Stilisierte Eselsohren
- Marotte
- Spiegel
- Schellen
- Symbolzahl Sieben
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